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25. Jänner 2004: Heute haben wir uns wieder ein Moped ausgeborgt und sind in den Süden der Insel. Direkt am Long Beach entlang – der sehr schön ist, aber dort sind bereits einige Ressorts. Es ist nicht mehr so unberührt und einsam wie im Norden. Wir sind zum anscheinend schönsten Strand der Insel, dem Bai Sao. Palmengesäumter, weißer, lehmiger Sand und türkises Meer. Ist auch so. Wär da nicht das Tet-Fest und 100te Vietnamesen am Strand, die picknicken und kochen und alle Essensreste und den Müll einfach am Strand deponieren! Total schad, es war echt laut und dreckig. Obwohl der Strand selbst echt ein Wahnsinn ist. Wir haben halt unser Obst gegessen und sind dann wieder los. Wir sind dann die Ostseite der Insel entlang wieder in Richtung Norden, doch die Ostküste ist sehr trostlos, und vor allem stürmisch! Wir sind etwas früher ins Ressort zurück und dann bei Sonnenuntergang schwimmen gegangen. Ich bin wie in Trance der untergehenden Sonne entgegen geschwommen, ganz fasziniert vom schönen Farbenschauspiel, als plötzlich ein langer Baracouda über mich gesprungen ist! Ich hatte beinahe einen Herzinfarkt, bin wie wahnsinnig in Richtung Strand geschwommen, und die Romantik war natürlich weg. Aus dem Wasser heraußen haben wir richtig lachen müssen. Vor allem war es schön anzuschauen, wie die Fische im Sonnenuntergang im Meer herumspringen. Für Christian sicher ein lustiges, als dieser blöde Fisch über mich drüber gesprungen ist!
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| © Christian Osterrieder | |