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18. Jänner 2004: Wir haben sehr gut geschlafen, vorzüglich gefrühstückt und uns dann gleich ein Moped ausgeborgt und sind zu den Marmorbergen gefahren. Die Vietnamesen nennen diese 5 imposanten Felshügel „Ngu Hanh Son“ – Berge der 5 Elemente – Wasser, Metall, Holz, Feuer und Erde. Die vielen Grotten und Höhlen und Gräber sind faszinierend anzuschauen. Wunderschöne, große Tempelanlagen und Statuen, die direkt in die Felswände geschlagen wurden bieten ein faszinierendes Bild. Alle Höhlen gelten als heilig. Wenn man sie besichtigt, ist es völlig klar warum. Sonnenstrahlen leuchten durch Felsspalten in die Höhlen – das Licht trifft direkt auf die Tempel. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft, die Hügel, den 50km langen China Beach und den satt-grünen Reisfeldern. Und genau zum China Beach sind wir nach der Besichtigung der Anlagen, um uns etwas auszuruhen. Er ist gigantisch lang, schön und vor allem einsam. Wir waren wieder die Einzigen – was uns natürlich nicht weiter störte. Wir haben unser Obst gegessen, im kalten, stürmischen Meer gebadet und einfach den schönen Tag genossen. Morgen geht es ja schon wieder weiter. Wir wollen nach Hue. Da wir schon gerade auf einem „Besichtigungstrip“ sind, möchten wir uns Hue, das selbst Weltkulturerbe ist und einige der beeindruckensten Sehenswürdigkeiten von Vietnam zu bieten hat, natürlich nicht entgehen lassen.
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| © Christian Osterrieder | |