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17. Jänner 2004: Ganz pünktlich sind wir heute morgen abgeholt worden und sind zum größten Tempelkomplex der Cham gefahren „My Son“ – seit 1998 Weltkulturerbe. Umgeben von üppiger Natur stehen die Ruinen der Türme, die teilweise noch sehr gut erhalten sind. Die Gründung des Shiva geweihten Heiligtums wurde König Bhandravarman zugeschrieben. Im Mittelpunkt der Kulthandlung standen die rituellen Waschungen. Wir haben uns gleich von der Gruppe gelöst und uns die Heiligtümer selbst angeschaut. Ist ja nicht auzuhalten in einer Reisegruppe! Die Anlage ist faszinierend, doch die Bombenkrater am ganzen Gelände sind abschreckend. Das gesamte Dschungelgebiet war „free fire zone“ von den Amerikanern eine der meist bombardierten Gegenden. Am Nachmittag haben wir dann so richtig beim shoppen zugeschlagen, von der Opiumpfeife bis zur vietnamesischen Seide. In einer netten Bar noch ein Bierchen getrunken und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
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| © Christian Osterrieder | |