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13. Jänner 2004: Geschlafen haben wir ganz gut. Das Frühstück war ein Hammer. Wir sind in der Küche der Hotelbesitzer gesessen und haben wirklich alles bekommen, was nur möglich war. Alles steht herum und völlig zwanglos kann man sich selbst bedienen und von den Familienangehörigen bedienen lassen. Dann brechen wir auf. Wir fahren heute zum etwa 50km entfernten Pongour Wasserfall. Die Anfahrt ist zwar lang, aber es zahlt sich aus. Wir sind – wieder mal – die einzigen Touris, und bekommen ein spektakuläres Bild zu sehen. Der Wasserfall stürzt 50m und mehr in die Tiefe – einige hunderte Meter breit. Wir sitzen einfach nur da und beobachten das Naturschauspiel. Bis 6 jugendliche Asiaten kommen und nicht den Wasserfall, sondern ständig uns zwei knipsen. War aber irgendwie lustig. Danach sind wir zum Gougar Wasserfall gefahren. Auch sehr nett, aber nicht vergleichbar mit dem Pongour. Deshalb sind wir dort auch nur kurz verblieben und dann in Richtung „Heimat“ aufgebrochen. Kurz vor Da Lat haben wir eine Weberei entdeckt. Einige Frauen haben dort wunderschöne Stoffe gewebt. Wir haben ziemlich lange zugeschaut. Faszinierend, wie kompliziert das alles ist, und wie leicht es aber von Hand geht, wenn man den Frauen zuschaut. Die Stoffe sind sehr bunt, es erinnert uns ein bisschen an Guatemala. Die Menschen schauen auch anders aus. Wir wissen aber nicht, wie diese Minderheit heißt. Einen buddhistischen Tempel haben wir dann auch noch auf einem Berg gefunden, den wir uns natürlich auch angeschaut haben und dann sind wir ziemlich müde wieder im Dreams angekommen. Morgen geht´s ja leider wieder nach Nha Thrang. Die 4 Tage mit dem Motorrad waren zwar anstrengend, aber es ist faszinierend, selbstständig auf Entdeckungstour zu gehen.
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| © Christian Osterrieder | |