02. Jänner 2004:

Endlich sind wir in Saigon. Die beiden kommunistischen Ladys an der Passkontrolle sind sehr genau und es dauert etwas länger, doch es ist nicht so kompliziert wie in Indien oder Afrika. Sie überprüfen alles ganz genau bis wir endlich den Stempel bekommen und zur Ausgangshalle gelangen. Dort bietet uns ein Anblick für Götter – 100te Leute stehen vor der Flughafen – Ausgangshalle und winken und schauen – nur in der Mitte ist ein kleiner, schmaler Weg frei, wo wir uns mit unseren Rucksäcken durchquetschen. Alle schauen und sprechen irgend etwas auf vietnamesisch, das wir natürlich sofort alles verstanden haben…. Dann haben wir auch gleich einen netten Mann mit einem Schild gesehen, auf dem „Antonia“ gestanden ist – toll, Madame Cuc hat nicht auf uns vergessen und uns abholen lassen. Wir sind dann mit dem netten Herren zu Madame Cuc gefahren. Saigon war auf den ersten Blick faszinierend. Extrem geschäftig und schnell und laut und überall Mopedfahrer, die wie die Wahnsinnigen quer durch den Verkehr sich schlängeln. Keiner schaut auf Ampeln sondern jeder hält Blickkontakt und hupt auf Teufel komm raus. Und irgend wo dazwischen irren ein paar Autos herum, genauso wie wir in unserem Taxi. Das Zimmer war sehr schön und sehr sauber. Wir haben uns ganz etwas anderes für 10 Dollar erwartet. Nach nun mittlerweile 24 Stunden ohne Schlaf fallen wir tot müde ins Bett.


Unser Gepack wird mit einem Seilzug zum Zimmer transportiert.

Auch in Vietnam wird Weihnachten gefeiert.

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© Christian Osterrieder
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