08. September 1999:

Heute beginnt der Tag auch wieder sehr früh. Wir starten in den Manyara Nationalpark. Er ist der einzige Rift Velley-Nationalpark im Norden Tansanias. Der Lake Manyara ist sodahaltig und erstreckt sich über ca. 35 km ist aber nur 4m tief. Er ist Heimat für Heerscharen von pink schimmernden Flamingos.
Was wir die letzten beiden Tage nicht gesehen haben, sehen wir heute. Eine Giraffenfamilie, eine riesige Pavianfamilie und eine Elefantenherde. Zuerst beobachteten wir einen einsamen Bullen. Er war sehr friedlich, doch dann kam er immer näher zum Auto – er bläst seine Ohren auf und „droht“ uns. Michael, unser Fahrer möchte nervös den Motor starten, doch er springt nicht an. Wir verkriechen uns im Waagen. Der Bulle schnaubt noch mal mit seinem Rüssel, geht aber dann am Auto vorbei. Wir sind erleichtert und atmen einmal tief durch.Später erzählt uns Michael, dass es zwar nicht oft, aber immer wieder vorkommt, dass Elefantenbullen einen Jeep angreifen und umschmeißen. Naja, Glück gehabt.

Bei Dämmerung fuhren wir nach Arusha zurück. Michael brachte uns noch in ein sehr nettes Hotel. Es war perfekt. Ein paar wunderschöne Safaritage und als krönenden Abschluss noch ein total nettes, billiges Hotel, der Victoria Houselodge, mit nettem Garten wo wir noch lange gemütlich bei einem Kilimanjarobier sitzen und über die Eindrücke der letzten Tage sprechen.


Eine Giraffe kreuzt den Weg.


Ein Elephant bedroht das Auto und kommt auf uns zugerast.


Eine Elephantenherde beim Feigenschmaus.

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© Christian Osterrieder
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