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07. September 1999: Wir starten um halb 8 Uhr morgens. Es ist furchtbar
kalt. Pullover und Jacke reichen kaum. Wir fahren quer durch den Krater.
Am Morgen sieht der Krater wieder anders aus. Wie einriesiger Garten Eden
liegt die Landschaft umgeben von den steilen Kraterwänden, in der
Mitte ein See. Als wir den Krater hinunter fahren sehen wir einige Massai,
die sich für Geld fotografieren lassen. Wir machen keine Bilder,
denn heißen das nicht gut. Als erstes fahren wir in einen Wald.
Dort sehen wir einige Elefanten. Vom Wald geht´s in die Steppe wo
wir riesige Herden von Gnus, Büffel und Zebras sehen. Und nicht zu
vergessen die Impala-Böcke. In der Ferne sehen wir sogar eine Nashornfamilie.
Der Höhepunkt des Tages stellt aber eine Löwenfamilie dar. Sie
fressen gerade einen Büffel. Wir sind so nahe dran, dass wir ihr
Kauen hören. Wir sind der Löwenmutter völlig egal. Wir
haben den Motor abgeschaltet und beobachten die Löwen vom Auto aus.
Aussteigen ist natürlich überall verboten. Wir können uns
kaum von der Löwenfamilie trennen, aber dann fahren wir doch weiter
und treffen auf eine Hippo Familie. Das Baby war so süß! Die
Familienbesichtigung war aber noch nicht zu Ende. Wir finden eine Hyänenbau
und können die Mutter mit ihren Jungen beobachten. Irgend wie haben
wir das Gefühl, sie machen dasselbe mit uns – sie beobachten.
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| © Christian Osterrieder | |