05. September 1999:

Der Trip zu den Wasserfällen war überwältigend! Auf dem Hinweg haben wir die Familie unseres Guides kennen gelernt. Wir sind in ihre Lehmhütte eingeladen worden – wo Kühe, Schafe und die große Familie gemeinsam unter einem Dach leben, haben Zuckerrohr gekaut und Bananenbier gekostet. Das Bier wird aus Bananenblättern gemacht – ein weißes, starkes, grauenhaft schmeckendes Gesöff mit hohem Alkoholgehalt. Es zahlt sich aus zu kosten. In den abgelegenen Dörfern sieht man überall die Familienmitglieder vor den Hütten sitzen und sich kübelweiße das weiße Zeug einflössen. Betrachtet man die große Armut dort, ist das verständlich.
Der Aufstieg zum Wasserfall ist sehr anstrengend. Es ist sehr steil. Zwei Burschen vom Dorf begleiten uns. Wir teilen mit ihnen unsere Jause – wahrscheinlich ist das das schönste Geschenk seit langem! Beide sind ganz fasziniert, als sie durch unser Fernglas schauen. Sie wollen´s nicht mehr hergeben.
Der Aufstieg hat sich aber gelohnt. Der 70m hohe Wasserfall mit den Pools zum rasten und schwimmen am Fuße des Kilimanjaro ist schon beeindruckend!
Ein schöner Tag! Doch die Armut Afrikas ist nur schwer zu ertragen.


Christian probiert Zuckerrohr.


Kinder aus dem Dorf die "Weisse" sehen wollen.


Am Weg zum Wasserfall folgen uns Kinder aus dem Dorf.


Das Ziel der Wanderung - der Wasserfall.


Rückweg durch ein Dorf aus Lehmhütten.


Zwei Kinder die uns beobachten, die Armut ist ihnen anzusehen.


Antonia probiert das Bananenbier aus Plastikeimern.

nächste Seite

© Christian Osterrieder
Webmaster: www.utilo.net