24. Juli 2003:

Von St. Andrews nach Kingussi.
Nach einem ausgezeichnetem Frühstück geht´s gleich in Richtung Norden. Nach einer längeren Fahrt, quer durch saftige, grüne Hügel sind wir in Aberfeldy gelandet. Dort haben wir die Dewar´s World of Whisky besucht. Diese Destillerie ist riesig und sehr gut organisiert. Der Eintritt mit 5 Pfund ist zwar nicht billig, aber es wird viel geboten. Zuerst haben wir ein Video in einem kleinen Kino über die Geschichte des Whiskys und der Dewer Familie gesehen, dann sind wir in das Museum. Es ist echt toll, alles kann man angreifen, Schubladen aufmachen, uralte Stummfilme anschauen, neueste Werbespots bewundern – einfach toll. Natürlich hat es danach noch ein Whiskyverkostung gegeben – eine Einschulung wie und was man riecht usw. Er schmeckt übrigens sehr rund und ist nicht stark – riecht nach Vanille und Honig und Ingwer. Und dann haben wir noch die Destillerie besichtigt. War echt interessant. Dann sind wir weiter gefahren, vorbei an Loch Tummel, Loch Rannoch und über den pass of Drumochter. Die Landschaft ist wirklich wunderschön. Überall wächst Moos und Erika, bis auf die Bergspitzen hinauf. In Kingussi haben wir dann wieder ein nettes, rosa Zimmer bekommen, mit all den Kitsch den man sich erträumt und haben danach noch einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Bei den Ruthven Barracks, einer Kaserne aus dem 18. Jhdt, die schon ziemlich zusammengefallen ist haben wir dann gemütlich gepicknickt. Wären da nicht diese Stechmücken gewesen, die uns den Abend so richtig verdorben haben. Diese winzigen Viecher stechen, was das Zeug hält. Man kann sich kaum wehren. Leider haben wir kein Insektenschutzmittel dabei, deswegen beenden wir unser Picknick auch verfrüht. War trotzdem schön.


Whisky-Brennerei in Aberfeldy.

Picknick mit Stechmücken und Guiness.

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© Christian Osterrieder
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