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29. Juli 2001:
Heute starten wir wieder um 6.15Uhr. Es geht nach Sepilok ins Rehabzentrum
für Orang Utans. Punkt 10 zur Fütterung sind wir bereits im
Forest Reserve. Wir haben einen guten Platz erwischt und können direkt
auf die Fütterungsplattform schauen. 7 Organ Utans klettern langsam
entlang der Äste zu den Pflegern – sie streiten sich fast um
die Bananen. Diese Tiere sind so faszinierend. Sie sind auch so menschlich.
Es ist einfach toll sie einfach nur zu beobachten. Manchmal hat man sogar
das Gefühl, sie machen das gleiche mit uns. Mir tut das Herz weh,
wenn ich daran denke, dass diese wunderbaren Tiere vom Aussterben bedroht
sind.
Im Moment sind über 70 Affen im Zentrum. Für Touristen ist nur
die Plattform A zugänglich. Dort haben die Orang Utans die Möglichkeit,
das erste mal Freiheit zu beschnuppern. Viele Affen haben große
Angst, da sie nur das Leben im Käfig kennen. Die Werter dort zeigen
den kleinen Babys, wie man isst, klettert, Nest baut…..Sie werden
ganz langsam wieder an die Natur gewöhnt. Zu den Plattformen wird
2x pro Tag Futter gebracht. Die Affen schaffen es zwar schon im Wald zu
leben, holen sich aber noch das Futter. Meist handelt es sich bei den
Affen um Babys, dessen Mütter erschossen wurden, oder Affen, die
in Gefangenschaft – in irgend welchen Gärten illegal gehalten
werden. Die rehabilitierten Affen werden dann in Kleinfamilien wieder
ausgesetzt. Da aber der Wald extrem von Rodung betroffen ist, und die
Gebiete viel zu klein werden, werden die Orang Utan Familien meist in
entferntere Gebiete gebracht, wo sie geschützt sind.
Nach diesem äußerst sehenswerten und faszinierenden Ausflug
geht´s dann wieder nach Sandakan. Es hat sich wirklich ausgezahlt
mehr Geld für die Tour auszugeben. Wir haben einige andere Tramper
getroffen, die eine Billigflusssafari gebucht haben, die haben sicher
nur die Hälfte von uns gesehen. Und waren ständig in überfüllten
Booten und Bussen.
Wir haben auf jeden Fall die Tour total genossen – sehr empfehlenswert.




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