09. August 2001:

Heute sind wir gleich nach dem Frühstück in Richtung Staudamm, dem Tasik Kenyir gefahren. Die Landschaft ist sehr schön. Sehr ländlich. Viele einfache Häuschen – die meisten auf Stelzen und dazwischen wieder Reis-, Gemüse- und Obstfelder inmitten von bewaldeten Hügeln. Der Taman Negra Nationalpark – ein riesiges Areal mit Primärdschungel – grenzt direkt an die Region. Deshalb wirkt die Landschaft hier auch so unberührt. Wir sind dann am frühen Nachmittag am Staudamm angekommen und haben auf einer der kleinen Inseln einen Bungalow gemietet. Es ist sehr teuer hier. Beim Bungalow angekommen, merken wir gleich, dass das Service schlechter ist, als uns lieb ist. Die Angestellten sprechen kein Wort Englisch, auf der Speisekarte gibt es nur Fried Noodles. Am See wollen wir uns dann ein Kanu ausborgen, das bekommen wir dann auch, aber als wir drauf los paddeln, fahren uns gleich ein paar Angestellte mit dem Motorboot nach und brüllen herum, dass wir gleich umdrehen sollen, denn es sei so gefährlich. Naja, wir sind dann zurück gepaddelt und im Pool, der mit einem Netz „eingezäunt“ ist geschwommen, war ganz o.k. Dann haben wir auch bemerkt, warum es gefährlich ist und man im See nicht schwimmen oder sonstiges anderes alleine darf – Krokodile, Warane und sonstiges großes Getier! Naja, wir haben dann noch den Sonnenuntergang genossen und waren froh, dass uns kein Krokodil gefressen hat!

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© Christian Osterrieder
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