17. Juli 2000:
Es ist kurz nach Mitternacht und es ist uns unmöglich zu schlafen. Mit Klimaanlage zu kalt, ohne zu heiß. Wir nehmen das ganze schon mit Humor. Von der Hotelreception hört man lautstark indische Musik.
Total übermüdet sind wir dann zum Flughafen. Heute fliegen wir ja nach Srinagar. In der Zeitung haben wir von den drei toten Mönchen in Leh gelesen. Nicht gerade beruhigend.
Die Ankunft in Srinagar wir auch nicht grade beruhigend. Überall Militär. Auch die Stadt ist voller Soldaten. Doch unser Gastgeber wiegt alles wieder auf. Wir wohnen wunderschön auf einem Hausboot und Kurshid der Besitzer, verwöhnt uns, denn, wir sind die einzigen Touristen. Das Boot ist wunderschön. Alles handgemacht. Überall Schnitzereinen, Teppiche und viel Kitsch. Wir schauen uns die Küche an und können die Frauen beim Kochen beobachten. Das Essen ist schrecklich scharf aber vorzüglich!
Wir können den „Inderhaß“ hier ganz deutlich spüren. Die Atmosphäre ist doch etwas angespannt, das merkt man. Doch die faszinierende Landschaft, der See und im Hintergrund das Himalaja-Massiv machen vieles wett.


Hausboote am See von Srinagar.


Das Hausboot von Kurshid.


Kurshid und Antonia.

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© Christian Osterrieder
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