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16. Juli 2000:
Geschlafen haben wir ganz gut – das
Hotel war wirklich in Ordnung. Am Nachmittag haben wir gleich in ein Reisebüro
geschaut – wir wollen ja nach Leh – dort sagen sie uns, dass
es gerade nicht möglich ist nach Leh zu fahren – es gibt dort
Unruhen. Dabei sind schon drei Mönche ums Leben bekommen. Nach langem
Überlegen haben wir uns entschlossen, nicht nach Leh zu fahren, sondern
nach Kaschmir. Dort soll es nun völlig ungefährlich sein. Uns
werden einige Berichte vorgelegt, die die Ruhe bestätigen - ob es
wirklich so ungefährlich ist, sind wir uns nicht ganz sicher.
Am Nachmittag haben wir uns das Hymayun-Mausoleum angeschaut. Optisch
ist es sicherlich vergleichbar mit dem Taj Mahal. Roter und weißer
Sandstein und eine herausragende Mamorkuppel machen es zu etwas ganz besonderen.
Das zweite faszinierende Bauwerk ist das Bahai-House of Workship. Ein
spektuakulärer Neubau. Ähnelt einer Riesenblüte. Der Bahaismus
ist eine Religion, die mitte des letzten Jhdt. gegründet wurde. Die
Atmosphäre im Tempel ist sehr anmutig.

Das Hymayun-Mausoleum.

Das Bahai-House of Workship.

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