08. August 2000:
Heute sind wir vom Hotel abgeholt worden und zu einer nahegelegenen Finka gefahren. Die Finka liegt wunderschön. Sie haben dort 8 sehr gepflegte Pferde. Im Zentrum des Anwesens steht ein riesiger, alter, schattenspendender Baum. Darunter nehmen wir noch ein gutes Mittagessen ein – wir sitzen am Boden und genießen die Aussicht, das Essen und den Schatten. Heute ist es nämlich brütend heiß. Dann geht es los. Wir reiten auf wunderschönen Tieren vorbei an Dörfern querfeldein. Beim ersten Galoppierenversuch haben wir dann schon eine Panne. Christian´s Pferd kann nicht „bremsen“ und knallt mit den Hufen auf meines drauf. Dabei ist Christian´s Sattel gerissen – na ja, der Guide wechselt sofort das Pferd. Christian darf jetzt mit dem schönsten, temperamentvollsten Pferd reiten und der Guide reitet mit seinem Pferd – ohne Sattel. Die Landschaft ist wunderschön. Vorbei an Bächen, Klippen, steinigen Felsen – wie in einem Karl May Film. Die Geräusche der Pferdehufe werden von den Felswänden reflektiert – und die Dämmerung zaubert wundervolle Farben in die Landschaft. Wir kommen zu einem See, wo Wasserbüffel sich im Dreck wälzen und Wasservögel fischen. Nach beinahe 4 Stunden kommen wir wieder zum Ausgangspunkt. Die zeit ist wahnsinnig schnell vergangen. Wir merken nur an unserem Hintern, dass wir ziemlich lang geritten sind.
Zu Hause im Hotel angelangt trinken wir noch ein kühles Bier, genießen noch einmal die schöne Stadt mit ihrer angenehmen Atmosphäre und gehen zu Bett. Morgen geht´s ja weiter in Richtung Süden.


Christians 1. Pferd.


Das Pferd Rambo ist frech und will unser Proviant.

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© Christian Osterrieder
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