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05. August 2000:
Wir wollen eigentlich gleich in der Früh zum
Saraswati-Tempel, denn der Aufstieg auf den Hügel ist ziemlich steil
und anstrengend, schaffen es aber nicht aufzustehen und gehen in der ärgsten
Mittagshitze. Die macht sich auch bemerkbar. Es ist sehr anstrengend,
und vor allem brütend heiß und kein schattenspendender Baum
weit und breit – nur einer! Da machen wir auch bereits völlig
verschwitzt kurz Pause. Oben angelangt haben wir einen wunderbaren Ausblick
auf Pushkar. Der Pushkar-See liegt wie ein schwarzer Diamant inmitten
von weißen Häusern und Bergen umgeben. Einfach schön!
Es ist faszinierend den Männern zuzuschauen. Es kommen hier viele
Männer her und erbringen Opfer. Das soll garantieren, dass die Ehemänner
nicht vor ihren Frauen sterben. In Anbetracht des kärglichen Daseins
indischer Witwen wünsche ich es auch den Männern, obwohl ich
den Frauen hier ganz anderes gerne wünschen würde!
Schaut man auf die andere Seite sieht man gut die angrenzende Wüste
– wo wir gestern auch herumgeritten sind.
In Pushkar angekommen steigen wir gleich in den nächsten Bus, denn
wir wollen heute noch nach Udaipur weiter. Schade, dass wir Pushkar schon
verlassen müssen, aber wir freuen und auch schon auf unser nächstes
Ziel.

Ausblick vom Saraswati-Tempel.

In der Mittagshitze zum Tempel - verrückt!

Im Schatten läßt es sich viel besser aushalten.

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