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25. September 1998:
Wir sind heute nach Santiago Atitlan gefahren. Ein kleines Örtchen, das sich seinen traditionellen Lebensstil bewahrt hat. Wir schlenderten durch den bunden Markt. Am faszinierendsten war aber die Anbetung von "Maximo". Ein Gott der Indios. Eine Art Verschmelzung zwischen Christentum und alter Maya-Religion. Maximo ist eine angezogenen Puppe, die auf einem Stuhl sitzt und angebetet wird. Alle Probleme werden bei Maximo gelassen. Auch Kranke und behinderte Menschen waren dort. Jeder sagt Maximo seine Sorgen und schenkt ihm dafür Aklohol, Obst, Zigaretten - einfach alles - auch Geld. Sie beschwören ihn beinahe.
Der Markt und das bunte Treiben ist einzigartig hier in Guatemala. Die Farbenspiele einfach schön zum beobachten.
Wir haben auch wie die blöden am Markt eingekauft. Ich frag mich nur, wie wir das ganze Zeug nach Hause transportieren können.
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| © Christian Osterrieder | |