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23. September 1998: Wir haben uns heute einen Jeep ausgeborgt uns sind mit Carsten zun den Semuc-Champey. gefahren. Ein Naturwunder - schon allein die Straße dort hin. Die Landschaft ist geprägt von vielen hinderten bewachsenen kleinen Hügelchen. Wie kleine Pyramiden. Ich habe so etwas noch nie gesehen.
Die Becken der Kalksteinbrücke mit dem kühlenden Flußwasser laden wirklich zum Baden ein. Das Wasser entspringt dem Rio Cahabon und fließt überwiegend unterirdisch.
Es war lustig im kühlenden Naß zu baden und zu genießen. Weil diese Becken sehr schwer zu erreichen sind, waren nur wenige andere Touristen da, was für uns natürlich sehr angenehm war.
Wir führen dann am Nachmittag noch weiter um die Höhlen, die vom Rio ausgespült worden waren noch anzuschauen.
Nur die ersten 100 Meter der Höhle können auf einem Flußweg erkundet werden, der überwiegende Teil des unterirdischen Systems ist unberührt. Mit unserer kleinen Taschenlampe haben wir uns auch nicht getraut weiter hineinzugehen. Es war irgendwie unheimlich. Sehr dunkel natürlich, und ständig tropfte uns etwas auf den Kopf. Man hörte die Fledermäuse schreien und mußt auf der Hut sein, damit man auf den nassen Boden nicht ausrutschte. Wir kamen erst sehr spät nach Hause, und fielen müde ins Bett. Wir möchten uns diese Nacht gut erholen, da wir morgen schon wieder eine Monstertour vor uns haben - es geht Richtung Atitlan-See. |
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| © Christian Osterrieder | |