17. August 1998

Wir brechen ziemlich bald auf und fahren nach Honduras nach Copan. Wir wollen die Ruinen besichtigen. Die Busfahrt zur Grenze ist o.k. Breite Sessel und sogar etwas Platz für unsere Füße. Doch die Fahrt von der Grenze nach Copan ist ein Horror. Es regnet die ganze Zeit in Strömen. 3 oder 4 Stunden, auf jeden Fall eine Ewigkeit fahren wir zusammengepfercht in diesem desolaten Bus - ohne Scheibenwischer, durch Schlaglöcher, Flüsse......Teilweise haben wir wirklich Angst. Brücken brechen zusammen, Straßen werden weggeschwemmt, die Straße ist so schmal, dass bei Gegenverkehr das Ausweichen immer schwieriger wird.

 

In Copan angelangt sind wir nur erleichtert, endlich den Bus verlassen zu können. Dann müssen wir noch ca. 100 Schilling für die Einreise zahlen und dann haben wir bemerkt, dass wir eigentlich noch gar nicht am Ziel sind. Ein Einheimischer nimmt uns nach Copan mit. Wir stehen im strömenden Regen auf der Ladefläche seines Kleinlastwagens. Wir sind völlig durchnässt, es ist kalt und wir sind total erschöpft. Wir schleppen uns durch den Ort, um ein Zimmer zu erhaschen. Das gelingt uns dann auch.

 

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© Christian Osterrieder
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